Hundeaugen im Dunkeln: Wozu die reflektierende Schicht dient

Gezeichneter Dackel liegt in der Dämmerung im Garten neben einer Laterne, seine Augen leuchten leicht, Spruch: Eine reflektierende Schicht im Hundeauge hilft beim Sehen bei wenig Licht

Wenn du deinen Hund abends anleuchtest, glänzen seine Augen grünlich oder gelblich. Dahinter steckt eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut, das Tapetum lucidum.

Was dahintersteckt

Das Tapetum wirft Licht, das durch die Netzhaut gelaufen ist, noch einmal auf die Sinneszellen zurück. So wird das vorhandene Licht besser genutzt. Hunde erkennen dadurch bei Dämmerung mehr als wir, besonders Bewegungen. Der Preis dafür ist ein etwas weniger scharfes Bild.

Das kannst du daraus mitnehmen

  • Im Dunkeln sehen Hunde nicht „wie am Tag“, aber besser als wir. Nutze trotzdem reflektierende Halsbänder oder Leuchtgeschirre bei Dämmerung.
  • Wenn dein Hund plötzlich nachts schlecht sieht, unsicher läuft oder anstößt, lass die Augen tierärztlich prüfen.
  • Mehr zum Sehen findest du in Sind Hunde farbenblind?.

Auf Pinterest merken

Mehr kleine Fakten rund um den Hund findest du im Hunde-Wissen.