Liebeshormon Oxytocin: Hunde und Katzen im Vergleich

Gezeichneter weißer Spitz leckt einer lachenden Frau die Wange, Herzen, Spruch: Beim Anblick von Menschen setzen Hunde fünfmal mehr Liebeshormone frei als Katzen

Oxytocin wird oft Kuschel- oder Liebeshormon genannt. Wenn Menschen und Hunde sich anschauen, streicheln oder miteinander spielen, steigt es bei beiden an.

Was die Studie zeigt

Der Neurowissenschaftler Paul Zak hat in einer kleinen Vergleichsstudie mit zehn Hunden und zehn Katzen gemessen, wie stark das Oxytocin nach dem Spiel mit den Besitzern steigt. Bei Hunden waren es im Mittel gut 57 Prozent, bei Katzen etwa 12 Prozent, also grob das Fünffache. Die Gruppe war sehr klein, die Messung betraf das Spiel mit dem Menschen und nicht nur den bloßen Anblick.

Was das nicht heißt

  • Katzen lieben ihre Menschen nicht weniger. Sie zeigen Zuneigung nur anders und ruhiger.
  • Ein Hormonwert allein sagt nichts über die Tiefe der Bindung.
  • Wenn ihr beide Tiere im Haus habt oder plant, lest unseren Beitrag Hund und Katze: So klappt das Zusammenleben.

Quelle: Paul Zak (Claremont Graduate University), Vergleichsstudie mit zehn Hunden und zehn Katzen, BBC-Dokumentation „Cats v Dogs“.

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Mehr kleine Fakten rund um den Hund findest du im Hunde-Wissen.